Andreas Block 

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Andreas Work in der Annenkappelle,Lichtenau

Andreas Block received the Medal of Honour

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Die Annenkapelle liegt im Tal der Altenau etwa auf der halben Wegstrecke zwischen den Orten

Lichtenau und Husen. Sie gehört zur Pfarrei Lichtenau.

Der Name Amerungen wurde bereits 1179 urkundlich erwähnt. Auch in den Folgejahrhunderten tritt der Name Amerungen als Freistuhl verschiedener Adelsgeschlechter mit eigener Gerichtsbarkeit immer wieder auf. Heute gilt Amerungen als eine Wüstung, von denen es eine große Menge in der hiesigen Umgebung gibt. Wann der Ort verschwunden ist, lässt sich nicht genau feststellen. Um 1430 hatte er noch eine Steinkirche, die als Vorgängerin der heutigen Annenkapelle gelten dürfte und wahrscheinlich an der gleichen Stelle stand. Auch sie ist im Laufe der Jahrhunderte verfallen , so dass 1669 der Paderborner Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg die heutige Annenkapelle errichten ließ.

In dem wunderschönen barocken Portal steht die Inschrift:
Gott, dem Allgütigen und Allmächtigen, heilig!
Ferdinand von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden, Bischof von Paderborn, Coadjutor von Münster, des Heiligen Römischen Reiches Fürst und Graf zu Pyrmont, hat diese neue Kapelle aus Pietät gegen die Mutter der jungfräulichen Gottesgebärerin, als das alte Heiligtum der hl. Anna zusammengefallen war, errichten lassen im Jahre 1669.




Seit welcher Zeit die alljährliche Sakramentsprozession von Lichtenau nach Amerungen stattfindet, lässt sich geschichtlich nicht genau belegen. Feststeht, dass der Bischof Erich von Paderborn 1510 verordnete, dass in seiner Diözese das Annenfest in besonderer Weise zu feiern sei. Daraus ist zu schließen, dass auch in Amerungen seither die Mutter Anna verehrt wird. Bevollmächtigte des Bischofs haben diese Verehrung streng überwacht. Als sich im Jahre 1734 die Holtheimer Bürger nicht an der Annenprozession von Lichtenau aus beteiligten, wurde die Gemeinde zu 5 Talern Strafe verurteilt. 1785 legte der Fürstbischof Friedrich Wilhelm von Westfalen den Annentag auf den 1. Sonntag im August.

Der barockeAltar (um 1665) zeigt das Bild der lehrenden Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria und ihrem zuschauenden Mann Joachim. Es stammt aus dem Jahre 1749 und weist im unteren Teil mehrere Bittrufe auf. Das Original hängt heute im linken Seitenschiff der St. Kilianskirche in Lichtenau. Der Lichtenauer Maler Andreas Block malte  Ende der fünfziger Jahre dieses Bild, das jetzt den Altar in der Annenkapelle schmückt.

Dieses gemaelde wurde von Andreas Block reproduziert